12. Jänner / January, 12th

Floorball

Beim Floorball fanden heute die Round Robin-Games statt. Wie bereits am ersten Tag fanden auch heute wieder Spiele auf hohem Niveau statt. Die Mannschaft von Special Olympics Finnland erweist sich in Graz als beinahe unschlagbare Mannschaft. Die Finnen mussten bisher keine einzige Niederlage hinnehmen. Den höchsten Sieg feierten die Finnen mit einem 20:0 über die Schweiz. Ville Vikki und Kapitän Lauri Kinnunen erzielten dabei jeweils fünf Tore. Einzig die Schweden schafften es, den Finnen erstmals Punkte abzuknöpfen (3:3). Weitere hohe Siege feierten auch Tschechien (13:0 gegen Schweiz) und Sportunion Dornau (12:0 gegen Mosaik 1+2).

Die NMS Karlsdorf war heute ein dankbarer Fanclub. Insgesamt sieben Klassen besuchten das Floorball-Turnier und feuerten die Mannschaften an. Für die Schüler war es ein dankbarer Ausgleich zum Schulalltag. Die Begeisterung für die Special Olympics-Sportler war großartig

 

Floorball

Today took the Round Robin-Games in floorball place. Like in the first day the matches were of a great level. The team of Special Olympics Finnland proved itself as an almost unbeatable team. The Finns didn´t have to accept any defeat. The win with the most goals celebrated the finnish team with a score of 20:0 against Switzerland. Ville Vikki and his captain Lauri Kinnunen achieved five goals each of them. Only Sweden managed to score against Finnland (3:3). The teams of Czech Republic (13:0 against Switzerland) and Sportunion Dornau (12:0 against Mosaik 1+2) also celebrated high scores.

The school of NMS Karlsdorf was today a grateful fan club. All together seven classes visited the Floorball tournament and cheered the teams on. It was a good balance to the school daily life of the students. The enthousiasm for the olympic athletes was great.

 

Stocksport

Ein besonderer Besucher gab sich heute in der Helmut List Halle die Ehre. John Koncoli, ein Non Profit-Manager aus San Francisco (USA) reist seit eineinhalb Jahren durch die Welt. Er setzt sich für die Integration von Beeinträchtigten in Unternehmen ein. Koncoli ist ein riesiger Special Olympics-Fan, der zuletzt Sportler bei den Special Olympics World Summer Games in Los Angeles anfeuerte. Für ihn standen Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein ebenfalls am Programm. Er will sich alle Bewerbe der Special Olympics Pre-Games live ansehen. Sportlich präsentierten sich die Athleten wieder auf hohem Niveau. Heute standen die Mannschaftsbewerbe am Programm.

 

Stocksport

A special guest visited today the Helmut List Hall. John Koncoli, a Non-Profit manager from San Fransisco (USA), is travelling around the world since one and a half years. He is making a great effort for the intergration of people with disabilities in companies. Koncoli is a great Special Olympics fan and he was lastly cheering on the athletes of the Special Olympics World Summer Games in Los Angeles. Graz, Schladming and Ramsau at Dachstein also standed on his list. He wants to watch live all the competitions of the Special Olympics Pre-Games. The athletic level was also today very high.

 

Eisschnelllauf

In der Eishalle Liebenau wurden heute die besten Eisschnellläufer ermittelt. Abseits des sportlichen Geschehens tun sich immer wieder spannende Geschichten auf. So zum Beispiel jene über die Familie Bichlmair aus Tirol. Diese hat langjährige Erfahrung im Eislaufsport. Sie bringt jahrelange Special Olympics-Erfahrung mit und tritt bei den Pre-Games in Graz erstmalig als Familie an. Dieser Umstand ist diesmal einzigartig. Maria Bichlmair hat drei Kinder, die allesamt an den Special Olympics Pre-Games teilnehmen. Sie trainiert ihre Kinder in den Sportarten Eisschnelllauf und Schwimmen – das, obwohl sie selbst diese Sportarten selbst nicht beherrscht. Stolz ist die Mutter darauf, dass alle Kinder auch im Alltag in ihren Berufen erfolgreich sind. Niklas (22 Jahre, Special Olympics-Teilnehmer in Amerika) arbeitet im Einzelhandel, Patrick (21 Jahre, Special Olympics-Teilnehmer in Amerika) verdient sein tägliches Brot in einem Supermarkt und Sabrina (20 Jahre, Special Olympics-Teilnehmerin in Südkorea) absolviert gerade eine teilqualifizierte Lehre als Floristin.

Sarah Schmölzer (24 Jahre) trat für die Graz Flyers an. Sie ist somit eine One Woman-Show. Seit zehn Jahren übt sie die Sportart Eisschnelllauf aus und wird dabei von ihrem Vater und Team Mosaik trainiert.

Interessant sind die Trainingsmöglichkeiten und –gewohnheiten einiger teilnehmender Sportler. Die jordanischen Eisschnelläufer bereiteten sich für die Pre-Games auf einem Kunststoffbelag, der den Eigenschaften am Eis nahe kommt (wird im Eishockey-Sport ebenfalls verwendet), vor. Qatar und Jordanien nehmen bei den World Winter Games 2017 im Schneeschuhlaufen teil. Die Vorbereitung werden sie auf Sand bestreiten.

 

Speed Skating

The best speed skaters were decided today in the Ice Hall Liebenau. Besides the athletic happenings exciting stories were found. For example the story of the Bichlmair family from Tirol. This family has many years of experience in Speed Skating and also in the Special Olympics and appears at the Pre-Games for the first time as a family. This is unique. Maria Bichlmair has three children, which all take part in the Special Olympics Pre-games. She is training her children in the disciplines of Speed Skating and swimming, although she doesn´t control them herself. The mother is proud, that all the children are also in their proffessional life successful. Niklas (22 years old, Special Olympics participant in USA) earns his money in a supermarket and Sabrina (20 years, Special Olympics participant in South Korea) just completed a traineeship for florist.

Sarah Schmölzer (24 years old) participated for Graz Flyers. She a one woman Show. Since ten years practices she Speed Skating and she is trained by her father and team Mosaik.

Interesting are the training opportunitie and –habits of some athletes. The speed skater from Jordan prepared themselves for the Pre-Games a plastic surface, which is like ice (it is also used for Ice Hockey). Qatar and Jordan participate in the World Winter Games 2017 in snow showing. They will prepare on sand.

 

Ski Nordisch und Schneeschuhlauf

Besonders aufgeregt gehen die Sportler des Hippo-Sportvereins aus Wien an den Start in der Ramsau: „Wir nehmen zum ersten Mal an Wintersportwettbewerben teil. Wir sind alle Reitsportler und wagen den Versuch Schneeschuhlauf!“ Der Tenor aus der Ramsau in diesen Tag ist aber auch ein Wetterbedingter: “Wenn wir künftig Schnee brauchen, veranstalten wir den Bewerb Schneeschuhlauf,“ sagt uns ein Liftwart augenzwinkernd, nachdem es wieder pünktlich zum Bewerbsstart dicke Flocken schneite…..:-) Auch das Team Dornau, mit 28 Athleten und 9 Betreuern bei den Pre-Games dabei, bestätigt das belustigt: "Immer schneit es wenn unsere Athleten am Start stehen", scherzte eine Betreuerin. Sehr positiv wird erwähnt, dass Container zur Verfügung gestellt wurden, wo man sich aufwärmen und auf die Bewerbe vorbereiten kann.

Leonhard Fink aus Wien wurde Erster beim 200m im Schneeschuhlauf am Dienstag. Seine Mutter ist seine Betreuerin und Trainerin und unterstützt ihn tatkräftig. Er ist sehr, sehr schnell und immer voller Motivation. Sie erzählt uns, dass es schon Schwierigkeiten gibt, da er das ein oder andere Mal gerne wegläuft. Er hat Volunteer Julia Sorger voller Stolz erzählt, wie gerne er läuft und auch Schneeschuh-läuft. Deswegen hat er sich einmal gedacht, er trainiert und läuft von Wien Richtung Semmering. Die Mutter berichtete, dass sie die Polizei einschalten musste, um ihn zu suchen. Leonhard geht auch immer zu Fuß zu seiner Arbeit: 9 km in der Früh, 9 km zu Mittag heim und dann am Nachmittag 9 km hin und am Abend wieder die 9 km heim = 36 km pro Tag = 180 km in der Woche!!

Anneliese Halper begrüßt Volunteer Julia Sorger schon von der Ferne und umarmt sie innig. Sie wünscht Julia (!) ganz viel Glück und viel Erfolg für dieses Jahr. Nur das Beste und ganz viel Segen! Die Sportlerin erzählt von ihren zwei Töchtern (24 & 27 Jahre alt). Anneliese wohnt in Dornau in einem großen Haus mit all ihren Freunden und Teamkollegen. Dort gibt es viele Hühner, Hasen und auch Pferde, die sie pflegen. Das macht großen Spaß. Trainieren geht sie viel, Laufen oder Walken. Vom Team Dornau treten alle beim Schneeschuhlaufen an. Anneliese war vor Jahren 14 Tage Urlaub mit ihrem Mann, der leider schon verstorben ist, in Griechenland und half dort auf einem Schiff aus. Wenn wir wo Hilfe brauchen, sollen wir uns bei ihr melden!

Langläufer Rene Wernig aus Kärnten wurde toller Zweiter über die 2500 Meter. Zu den Laufbedingungen befragt meinte er zufrieden: "Die Loipe ist sehr gut präpariert. Der Schneefall ist kein Problem.“
Nach der Siegerehrung - als alle Gäste das Veranstaltungszentrum verlassen hatten - war der Restaurantchef beim Schlussdienst. Er wirkte trotz fortgeschrittener Stunde sehr entspannt und happy. Darauf angesprochen erzählt er, dass er die Pre-Games sehr genießt. Es erinnert ihn an 1993, als er als Volunteer tätig war. Damals musste er dafür sorgen, dass die Teilnehmer rechtzeitig am Start stehen. Besonders ist ihm in Erinnerung die Startnummer 961 aus Argentinien, der die ganze Zeit vor ihm stand und geduldig wartete, bis er an der Reihe war!

Zwei erste Klassen der Volksschule Ramsau haben sich Hüte mit der Österreichischen Fahne gebastelt. Sie haben auch Herzchen gebastelt, welche sie heute Morgen an Teilnehmer verschenkt haben. Auch der Kindergarten aus Ramsau jubelt für alle Teilnehmer. Doch haben sie auch einen Lokalmatador: Rudi Bauregger! Er hat auch noch seinen Fanclub mit dabei. Den Oldies Fan Club Rudi Bauregger. Die Fans - Bekannte der Familie - haben sich kurz dazu entschlossen den Vater von Rudi zum Bewerb zu begleiten und dafür sogar ein Transparent gemacht.

 

Cross Country Skiing and Snowshoeing

The athletes from Hippo-Sportsclub Vienna were especially excited before the competitions in Ramsau:”It’s our first time to take part in winter sport competitions. Usually we are horse riding athletes and now we will take our chances to contest in snowshoeing!” Meanwhile a ski lift attendant in Ramsau was a bit superstitious:” If there is need for snow in the future, we will organize a snowshoe race.” – Every time a snowshoe competition is set, it starts snowing.

Team Dornau with 28 athletes and 9 coaches, which is attending the Pre-Games as well, was confirming the ski attendant’s statement:”If there is one of our athletes in the competition, it starts snowing”, a caretaker was joking.

There is a very positive general feedback concerning containers for warming up and preparation for the competitions.

Leonhard Fink from Vienna won the 200m snowshoeing event. His mother is his coach and attendant and supports him energetically:”He is very very fast and always fully motivated.” She told us, that there are several complications, because from time to time he likes to run away. He told volunteer Julia Sorger, that he loves running and snowshoeing, so he took it upon himself to run from Vienna to Semmering. His mother had to call the police to find him again. He usually walks the whole way to work, back home at noon, to work again and back home after work, which equals 36 kilometers a day and 180 kilometers a week!!

Athlete Anneliese Halper was greeting volunteer Julia Sorger from far away and hugged her intimately. She gave all her best wishes for this year to Julia – blessings and all the best! The athlete has two daughters (24&27) and lives in a big house in Dornau with all her friends and team members. There are many chickens, rabbits and horses, which they take good care of. That’s a lot of fun. She is exercising a lot; mostly she does running or walking.

She and all the team members are competing in the snowshoe competitions. Many years ago she and her meanwhile deceased husband spent her holidays in Greece and helped out on a ship – if anyone needs help, just tell her!

Carinthian cross country skier Rene Wernig won the silver medal at the 2500 meters competition. The conditions were satisfying:”The slope is well prepared and the snowing isn’t a problem at all.”

After the award ceremony – all the guests already had left – only the restaurant owner remained. Despite the late hour he was very relaxed and happy. He told us, that he is very much enjoying the Pre-Games and it reminds him of the Games 1993, when he was working as a volunteer. Back then it was his job that all the athletes were on point at the start. He remembers especially number 961 from Argentina, because he was patiently waiting in line until it was his turn!

Two first classes from primary school Ramsau wore self-made hats with an Austrian flag on them. They also brought handcrafted hearts, which they gave to the athletes. The kindergarten Ramsau was cheering for their local star Rudi Bauregger right next to his fan club “Oldies Fan Club Rudi Bauregger”. The fans – family friends – spontaneously decided to join Rudi’s father watching the events and even made a banner for Rudi.

 

Ski Alpin und Snowboard

Bei Melissa Reitinger aus Oberösterreich und ihrer Mama sprudeln nach einer unglaublich tollen Fahrt beim Riesentorlauf die Emotionen nur so heraus. Als die Mama den Volunteers erzählt, dass sie beim Training nur frei (ohne Stangen) gefahren sind, sieht man das Glitzern in den Augen: „Darauf wird heute noch angestoßen.“ Der Freudenschrei der Athletin war euphorisch: „Ich war so gut drauf das hat so Spaß gemacht, YEEAAAH!“

 

Alpine Skiing and Snowboarding

Melissa Reitinger and her mother from Upper Austria were very emotionally. When her mother was telling the volunteers about the training sessions, one could see Melissa’s sparkling eyes: ”We will definitely drink to that today.” Her joyful scream was very euphoric:”I had a very good day and it was so much fun, YEEAAAH!”

 

MATP

Volunteer Gerhard Waidbacher führt bei den MATP-Bewerben am Dienstag Interviews mit den Sportlern und Betreuern. Er erzählt, dass er mehrere Begleiter, Betreuer und Sportler während des MATP-Bewerbes befragt hat und dass dabei eine wahrhaftig warme Herzlichkeit bei allen spürbar.

Werner Schager etwa ist gemeinsam mit fünf Sportlern aus dem Pius-Institut in Bruck an der Mur angereist und trainiert vorwiegend im Vorlauf der Bewerbe. Er erzählt , dass sein großes Ziel das morgige Finale im MATP ist.

Im Vordergrund stand bei den Sportlern vor allem der Spaß am Tun, der große Erfolg war schon die bloße Teilnehmen und nicht ausschließlich das Gewinnen.

Eine Betreuerin: „Wunderschön ist die Freude an einer jeden Sache, möge sie auch noch so klein sein.“

 

MATP

Volunteer Gerhard Waidbacher did many interviews with athletes and coaches. He felt a really heartwarming joy throughout all of them. Werner Schager, who travelled from Bruck an der Mur together with 5 other athletes, was exercising mostly just before the competitions. His big goal is to reach the finals tomorrow.

The most important part for the athletes having fun at doing what they do, the biggest success for them was participation and not only victory.

A coach: ”The joy concerning every small thing is just beautiful, no matter how small and unimportant.”

Austria 2017 Dots Full Width Background