Mehr Infos zu den Pre-Games

Der finale Countdown läuft: Am 10. Jänner werden im WM-Stadion Planai die Pre-Games 2016 eröffnet. Die knapp zwei Stunden lange Show soll nicht nur einen würdigen Auftakt für die viertägigen Spiele bilden, sondern auch bestens unterhalten. Dies wird bei diesem Programm sicherlich nicht schwer sein, immerhin haben sich bedeutende heimische Künstler für die Eröffnungsfeier angesagt:

Bereits im Jahr 1993, als erstmals die Special Olympics World Winter Games in Schladming, Ramsau und Salzburg ausgetragen wurden, lieferte die legendäre Band Opus ein „Meisterwerk“ an Unterhaltung ab. Knapp 23 Jahre später werden sie abermals im WM-Stadion Planai die Massen begeistern. „Wir freuen uns sehr, im Rahmen von Special Olympics zum zweiten Mal in Schladming nach 1993 ein tolles Showprogramm bieten zu können. Für uns ist besonders wichtig, den Teilnehmern durch unseren Auftritt noch zusätzliche Motivation und Begeisterung mitzugeben“, erklären die begnadeten Musiker.

Mit dabei ist auch eine weitere steirische Band: Als Opus damals in Schladming die World Games eröffneten, waren die Jungs von Tagtraeumer großteils noch nicht einmal geboren. Mittlerweile zählen sie zu den Stammgästen in den heimischen Musikcharts, und dass sie eine richtig gute Liveband sind, werden sie auch bei der Eröffnungsfeier unter Beweis stellen.

Ganz besonders darf sich das Publikum auf eine junge Dame freuen, deren Bruder man in Österreich sehr gut kennt: Rose May. Die Schwester von Fußballstar David Alaba singt so gut wie er kickt – also ist bei ihrem Auftritt auf jeden Fall Gänsehautfeeling garantiert. „Ich finde es ganz großartig, dass es Special Olympics gibt und es ist eine Ehre, dass ich mit meiner Band bei der Eröffnung ein Teil des Programms sein darf“, so Rose May.

Für Begeisterung werden aber auch noch die weiteren Künstler mit ihren Darbietungen sorgen. So zeigt etwa die Tanzgruppe „Ich bin O.K.“, dass intellektuell beeinträchtigte Personen wahre Meistertänzer sind. Der HIB.art.chor Liebenau, bereits bekannt aus der ORF-Show „Die große Chance der Chöre“, wird gleich zu Beginn der Eröffnungszeremonie seinen Auftritt haben, genauso wie die Blasmusikkapellen Schladming, Ramsau und Pichl.

Schladminger Skilehrer werden eine spektakuläre Skishow abhalten und neben dem feierlichen Einmarsch der Nationen sind vor allem das Hissen der Olympischen Flagge, das Entzünden des Feuers und das Leisten des Special-Olympics-Eids wesentliche Programmpunkte. Für diese Eidesformel konnte Hermann Kröll, Präsident von Special Olympics Österreich und von Austria 2017, Skistar Anna Fenninger gewinnen: „Wir freuen uns sehr, dass diese wichtige Aufgabe Österreichs Sportlerin des Jahres übernehmen wird! Sie tritt damit in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger, der den Eid bei den Weltwinterspielen 1993 gesprochen hat.“ Fenninger wird folgenden Satz vorsprechen, Special-Olympics-Athleten werden diesen dann wiederholen: „Lass mich gewinnen. Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lass es mich mutig versuchen.“

 

Ab 11. Jänner stehen dann die sportlichen Wettkämpfe in Graz, Schladming und Ramsau im Mittelpunkt. In allen Austragungsorten wird vier Tage lang um die begehrten Medaillen gekämpft, insgesamt nehmen mehr als 1.000 Athleten und rund 500 Trainer aus 21 Nationen teil (siehe Daten & Fakten). „Wir sind stolz, dass wir gleich 20 Delegationen aus dem Ausland zu Gast haben“, erklärt Pre-Games-Koordinator Elmar Mandl. Darunter auch „exotische“ Wintersport-Nationen wie Katar oder Jordanien. Österreich alleine ist mit 122 Abordnungen vertreten, mit knapp 880 Sportlern (inkl. 23 Unified-Partnern, also Personen ohne intellektuelle Beeinträchtigung) und fast 400 Trainern. Für die heimischen Athleten ist die Teilnahme eine wichtige Voraussetzung, um die Qualifikation für die World Winter Games 2017 zu schaffen.

In Schladming (Ski Alpin und Snowboard) und der Ramsau (Ski Nordisch und Schneeschuhlauf) werden die Pre-Games auf den Original-Schauplätzen ausgetragen, in Graz finden die Bewerbe in der Eishalle Liebenau (Eiskunstlauf und Eisschnelllauf), der Helmut List Halle (Stocksport) und in der Bluebox der HIB Liebenau (Floorball) statt. Zusätzlich wird bei den Pre-Games das „Motor Activity Training Program“ (MATP) in Schladming (congress) angeboten. „Dabei handelt es sich um eigene Bewerbe für Menschen mit höherem Hilfebedarf. Spezielle Parcours müssen alleine oder mit Hilfe eines Betreuers absolviert werden. Erstmals haben wir das MATP ins Programm von Winterspielen aufgenommen“, so Mandl, der seit Jänner 2014 für die Koordination der Pre-Games verantwortlich ist.

Unterstützt wird er dabei von rund 650 Volunteers und den hiesigen Sportvereinen, die den sportlichen Ablauf vor Ort übernehmen und regeln. „Das Know-how der Klubs und Vereine ist ebenso ein wichtiger Faktor für uns, ohne sie könnten wir diese Spiele nicht austragen“, bedankt sich Mandl bei folgenden Vereinen: WSV Ramsau (Ski Nordisch und Schneeschuhlauf), WSV Schladming (Ski Alpin und Snowboard), dem österreichischen Floorballverband (Floorball), Grazer Eislaufverein (Eiskunstlauf), Grazer Short Track Dragons (Eisschnellauf) und ESV Alte Maut Seiersberg (Stocksport). Zum Einsatz kommen bei den Pre-Games auch zahlreiche „Native Speaker“, die die ausländischen Teams begleiten werden. „Jede Delegation bekommt mindestens einen Native Speaker zur Seite gestellt“, betont Mandl, der während der Pre-Games mit rund 7.500 Nächtigungen in Graz (2.500), Schladming (1.750) und Ramsau (3.250) rechnet.

 

Beendet werden die Spiele mit zwei Schlusspartys am 14. Jänner: Im congress in Schladming tritt die Gruppe „Hackbrett“ auf, in der Grazer Helmut List Halle sorgen eine spektakuläre Dancing Show und die kultige Liveband „Egon7“ für beste Stimmung. „Es ist uns eine Ehre, bei diesem Event dabei zu sein und eine großartige Weltidee der Herzen zu unterstützen. Wir werden bei der Schlussparty in Graz wie immer mit voller Leidenschaft unsere Musik darbieten und alle Tanz- und Partybegeisterten bis an die Bühnenkante locken“, meint Bandleader Manfred Koch dazu.




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