Graz ist mit Special Olympics im Bilde

Auf Einladung von Special Olympics-Nationaldirektor Marc Angelini wurden Staffelei, Leinwand, Farbe und Pinsel geteilt, um beim sogenannten „Inclusion Painting“ gemeinsam Bilder zu erschaffen. KünstlerInnen, Prominente und SportlerInnen aus allen Nationen sind eingeladen, Werke zu den SO-Spielen im März 2017 mitzubringen. Diese werden dann bei einer Vernissage ausgestellt und zugunsten von Special Olympics versteigert. Bereits eingelangt sind etwa Werke aus Indien, der Schweiz, Tschechien und Liechtenstein, etliche mehr folgen.

„Die Botschaft der Special Olympics World Winter Games in Graz, Schladming und Ramsau ist eindeutig: Jeder Mensch kann und soll seine Fähigkeiten und Talente miteinbringen. Wenn das in der Gemeinschaft geschieht und jeder auf seine Weise mitanpackt, kann Vieles gelingen“, ist sich Bürgermeister Siegfried Nagl sicher. Nicht ganz so sicher zeigte er sich vor seinem malerischen Talent. „Ich war selten so nervös wie heute. Ich fürchte, meine kreativen Fähigkeiten sind ausbaufähig“, sprachs und verewigte sogleich eine Häuserlandschaft samt Schloßberg und Uhrturm auf dem Bild, das zuvor von Wolfgang Pfingstl und Regina Uedl kreativ gestaltet wurde.

Auch Stadtrat Kurt Hohensinner entdeckte den Maler in sich und ließ Herzen (sind schließlich auch als Motto „Heartbeat for the World“ und Logo der Special Olympics präsent) auf der Leinwand Gestalt annehmen. Er freut sich schon sehr auf den Auftakt der Winter Games in 85 Tagen und verspricht: „Es ist mein erklärtes Ziel, dass Inklusion auch nach den Spielen mehr als ein Schlagwort ist. Ich will unbedingt erreichen, dass Athletinnen und Athleten mit Beeinträchtigung im Breitensport Platz finden, dass sie in den bereits etablierten Sportvereinen unterkommen und mitmachen können.“

 

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

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