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Urlaubsland Österreich - Winter

Man könnte das Gefühl haben, der ganze Stolz von Österreich konzentriert sich auf den Wintersport. „Der Österreicher firmiert ja nicht nur als Kulturmensch, sondern auch als Skimensch“, schreibt beispielsweise der Satiriker und Autor Heinrich Steinfest. In Österreich stehen schließlich schon die Kleinsten auf Skiern, auf dem Snowboard oder auf Langlaufbrettern, vor allem in der traumhaften Winterregion Steiermark.

Man kann es auch so sagen: Der Wintersport ist nationales Heiligtum. Die Leute verfallen in Hysterie, die Wintersportler werden vergöttert, egal ob sie aktiv sind oder seit Jahrzehnten im Sportruhestand. Genauso stilisieren die Österreicher jeden Wintersport-Wettkampf zu einer nationalen Sache von höchster Bedeutung. Genau deswegen wird es während Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen entweder komplett ruhig im Land, weil die Leute vor dem Fernseher mitfiebern. Oder es wird extrem laut, wenn die Spiele im eigenen Land stattfinden wie die Special Olympics World Winter Games 2017 in der Steiermark. Dann schwärmen die Leute in Scharen aus, verwandeln die Sportstätten in ein buntes Fahnenmeer und fiebern hysterisch mit den Athleten mit.


Zugegeben, die Österreicher lieben es, wenn sie große Sportbewerbe im eigenen Land veranstalten dürfen. Das rückt sie (wieder) ins Bewusstsein der Welt, es macht das kleine Alpenland stolz. Genauso stolz sind sie auf die traumhaften Berge rund um die Region Schladming-Dachstein. Dort hat Österreich erst kürzlich die FIS-Weltmeisterschaften 2013 ausgetragen – und das mit großem Erfolg. Die Einheimischen scheinen zu wissen warum: „Weil wir eine verrückte Wintersportnation sind. Und weil die Alpen bei uns zwar nicht am höchsten sind, aber dafür am schönsten“, sagen sie nicht ohne Augenzwinkern.

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