Special Olympics International

Die Anfänge von Special Olympics gehen zurück in das Jahr 1968, als Eunice Kennedy Shriver (Schwester von US-Präsident J. F. Kennedy) ein Sommercamp für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung organisierte. Sie  erkannte, dass körperliche Aktivitäten diesen besonderen Menschen mehr Chancen für das Leben ermöglichte. Eine Vision wurde - unabhängig von ihrer Schwester Rosemarie, die intellektuell beeinträchtigt war - Wirklichkeit. Während bei den ersten internationalen Sommerspielen von Special Olympics im Jahr 1968 noch rund 1000 Athleten aus zwei Ländern (USA, Kanada) teilgenommen haben, erreicht Special Olympics nun rund 4,2 Millionen Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung in 170 Ländern.

 

Die Struktur von Special Olympics

Special Olympics International (SOI) wurde von Eunice Kennedy Shriver im Jahr 1968 gegründet und hat seinen Sitz in Washington/ USA. Weiters gibt es sieben SOI-Ebenen, die die weltweiten Special Olympics Programme koordinieren.

Eröffnungsrede von Eunice Kennedy Shriver bei den Internationalen Special Olympics Summer Games 1987 in South Bend/USA

„Ihr seid die Sterne und die Welt beobachtet euch. Mit eurer Präsenz sendet ihr eine Botschaft an jedes Dorf, jede Stadt, jede Nation – eine Botschaft der Hoffnung – eine Botschaft des Sieges:
Das Recht auf jedem beliebigen Spielfeld zu spielen? Ihr habt es euch verdient.
Das Recht in jeder beliebigen Schule zu studieren? Ihr habt es euch verdient.
Das Recht einen Job auszuüben? Ihr habt es euch verdient.
Das Recht jedermanns Nachbar zu sein? Ihr habt es euch verdient.
Die Tage der Aussonderung und Trennung sind vorbei!“

(Eunice Kennedy Shriver, 1987)

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